# ThemenAlte Musik Barockmusik Bilder der Woche CD CD des Monats CD Neuheiten festival fokus Geschichte Guide zum Barock-Sommer Images de la semaine interview Jubiläum Junge Talente Komponistinnen Musik Playlist der Woche porträt reportage video der woche

Von den Palästen Stockholms bis zu den slowenischen Abteien, von den Ufern der Ostsee bis zu den skandinavischen Königstheatern – die Alte Musik zeichnet eine sommerliche Route durch Nord- und Osteuropa. Barockopern und Renaissance-Polyphonie, intime Festivals und große internationale Veranstaltungen lassen hier Kulturerbe, Spiritualität und Kreativität in einen Dialog treten, inmitten von Landschaften, die lange Zeit am Rande der großen musikalischen Landkarten lagen.
Von Québec bis British Columbia, von Maine bis Kalifornien entfaltet sich in Kanada und den Vereinigten Staaten eine andere Geografie der Alten Musik. Zwischen Barockfestivals, Sommerakademien, großen städtischen Bühnen und intimeren Spielstätten begegnen Bach, Händel, Monteverdi und Purcell der musikalischen Energie Nordamerikas, im Geist der Weitergabe, der Wiederentdeckung und der historisch informierten Interpretation. Die 20 Festivals werden in der Reihenfolge ihrer Eröffnung von Mai bis Juli vorgestellt. Die untenstehende Übersicht listet sie auf und ermöglicht den direkten Zugriff auf die einzelnen Festivalbeschreibungen, um Termine, Orte, Künstler und die wichtigsten Höhepunkte zu entdecken. Einen schönen musikalischen Sommer!
Mit diesem neuen Werk bekräftigt das Ensemble Les Lunaisiens unter der Leitung von Arnaud Marzorati seine Berufung: das traditionelle Erbe des französischen Chansons wiederzubeleben. Indem es eine Geschichte Frankreichs anhand seiner Lieder erzählt, beleuchtet das Ensemble kontrastreiche Erzählungen aus verschiedenen Epochen, mal dramatisch, mal satirisch, die vom Reichtum und der Komplexität des populären Gesangserbes zeugen.
Von Sevilla bis Barcelona, von Granada bis Alcobaça oder Marvão – auf der Iberischen Halbinsel treffen jeden Sommer Alte Musik und lebendiges Kulturerbe aufeinander. Gärten, Paläste, Kreuzgänge, Klöster und befestigte Städte werden zur historischen Kulisse für Repertoires aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock; ein Erlebnis zwischen sakraler Inbrunst, polyphoner Erinnerung und musikalischen Nächten unter freiem Himmel.
Von Buxton bis Brecon, von den mittelalterlichen Colleges in Oxford bis zu den Kirchen in Kent und Sussex – die britischen Festivals für Alte Musik zeichnen ein klangvolles Postkartenidyll inmitten grüner Landschaften, historischer Herrenhäuser, Kapellen und charmanter Dörfer. In einer der großen Wiegen der Wiederbelebung der Alten Musik pulsiert der Sommer im Rhythmus von Händel, Dowland, Monteverdi, Purcell und Bach.
Zwischen Renaissance-Polyphonie und nordischer Barocktradition entfalten die Festivals Belgiens und der Niederlande eine einzigartige musikalische Landschaft, in der Kulturerbe und musikwissenschaftliche Forschung in lebendigem Dialog stehen. Von Utrecht bis Namur, von Brügge bis Lüttich und über Antwerpen hinweg zeichnet sich eine wahre musikalische Flandern-Route ab, auf der die bedeutendsten internationalen Ensembles und die neue Generation des europäischen Barocks aufeinandertreffen.
Von Leipzig bis Innsbruck, von Bayreuth und Potsdam bis zu den romanischen Kirchen am Rhein – der deutschsprachige Raum ist nach wie vor eines der großen historischen Laboratorien der europäischen Alten Musik. Hier prägen Bach, Händel, Schütz oder die Meister des Frühbarocks weiterhin ein Musikleben, in dem philologische Forschung, große Barockopern und Vermittlung in ständigem Dialog stehen. Zwischen Festivals an historischen Stätten und intimeren Veranstaltungen zeichnen Deutschland, Österreich und die Schweiz so eine weitreichende musikalische Landschaft, in der architektonisches Erbe und historisch informierte Interpretation unaufhörlich miteinander in Resonanz stehen.
Von Parma bis Florenz, von Cremona bis Urbino – Italien ist nach wie vor eine der großen historischen Bühnen der europäischen Alten Musik. Zwischen barocken Palästen und Basiliken, mittelalterlichen und Renaissance-Städten lassen die Festivals das Erbe von Monteverdi, Cavalli, Stradella oder Legrenzi wieder aufleben und pflegen gleichzeitig eine lebendige künstlerische Tradition.