Vom 4. bis zum 28. Februar reiste der französische Countertenor Rémy Brès-Feuillet mit dem Ensemble Il Pomo d’Oro unter der Leitung von Francesco Corti für eine Tournee von Händels Giulio Cesare in Egitto durch Europa, unter anderem an der Seite von Sabine Devieilhe und Jakub Józef Orliński. Ein Monat, zehn Städte, zwölf Konzerte: Chronik einer intensiven Tournee, mitten aus dem Geschehen.
12 Konzerte in zehn Städten: Vom 4. bis zum 28. Februar führte der französische Countertenor Rémy Brès-Feuillet Tagebuch über die Tournee von Händels „Giulio Cesare in Egitto“. Begleitet vom Ensemble Il Pomo d’Oro unter Francesco Corti sowie Stars wie Sabine Devieilhe und Jakub Józef Orliński fängt er Wiener Proben, Reiselogistik, Lampenfieber und den besonderen Teamgeist ein – eine Chronik von Stadt zu Stadt.
Drei Jahre Vorbereitung für drei Stunden Musik: Die beeindruckende historische Forschungsarbeit und akribische Vorbereitung von Mathilde Etienne und Emiliano Gonzalez Toro – der künstlerischen Leitung des Ensembles I Gemelli, – gipfeln in diesem März in der glanzvollen Wiedererweckung von „Roland“. In der Opéra Royal de Versailles bringen sie ein zu Unrecht vernachlässigtes Juwel aus Lullys Schaffen zurück ans Licht.
Neben regulären Konzerten in Cleveland und Akron (Ohio) produziert das Barockensemble Les Délices eine preisgekrönte Web-Serie sowie einen Podcast zur Alten Musik. Dabei rückt es die Arbeit zahlreicher Musiker und Historiker in den Fokus. Das Besondere daran: SalonEra sprengt geografische Grenzen und löst sich elegant von traditionellen Programmschemata.
In der 200.000-Einwohner-Stadt Trondheim findet jedes Jahr im Januar im nördlichsten gotischen Dom der Welt das Trondheim Early Music Festival statt. Im Zentrum der Ausgabe 2026 steht „Spartaco“, ein 1726 in Wien uraufgeführtes Bühnenwerk des neapolitanischen Komponisten Giuseppe Porcile. Es singen Sophie Junker, Luigi Morassi und José Maria Lo Monaco unter der Leitung des Festivaldirektors und künstlerischen Leiters Martin Wåhlberg.
nfang Dezember wurde Paris zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Begegnung: Der legendäre italienische Geiger Giuliano Carmignola lud die Preisträger der Stiftung Talents & Violon’celles zu einer exklusiven Masterclass ein. Ein intensiver Tag im Zeichen von Vivaldis berühmtestem Werk – und eine unvergessliche Erfahrung für eine neue Generation von Ausnahmegeigern.
Zum 14. Mal trifft sich Europas Musikwelt im Januar beim Valletta Baroque Festival auf Malta. Seltene Werke, Musiker aus aller Welt und ein hochkarätiges, internationales Publikum. Ein besonderes Ereignis prägt diesen Jahrgang: Die 1565 vom Großmeister des Malteserordens, Jean de La Valette gegründete Stadt präsentiert mit Pelopida von Girolamo Abos erstmals eine Oper in szenischer Aufführung.
Er ist auf den großen Opern- und Konzertpodien der Welt zu Hause, aber außerdem geht Philipp Mathmann noch einem sehr verantwortlichen anderen Beruf nach, als Arzt. Das bereichert sein Leben und macht es bunter — aber manchmal kollidieren die beiden Bereiche auch …
Eine Fahrt im Lastenrad, Prügeleien auf der Bühne, blaue Flecken am Körper und eine verlorene Kontaktlinse: Die letzte Folge aus dem Salzburger Tagebuch von Lucile Richardot im Sommer 2025, während der Proben und der Premiere von „Giulio Cesare“ von Händel, hält einige Überraschungen bereit.
Im zweiten Teil ihres Salzburger Tagebuchs zu Giulio Cesare, in dem sie vergangenen Sommer die Cornelia sang, erzählt die französische Mezzosopranistin Lucile Richardot weiter von dieser Abenteuerproduktion des Regisseurs Dmitri Tcherniakov: von Regen, Probenmarathons und dem Stress vor der Generalprobe mit Continuo.