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Jeden Dezember erlebt Toronto die Rückkehr Händels aus dem Jenseits, um seinen Messiah zu dirigieren, geschmettert mit voller Stimme von 2.700 Beteiligten. Mit seinem legendären Sing-Along verwandelt Tafelmusik das Oratorium von 1741 in ein gemeinschaftliches Fest, beim dem Geschichte, Humor und musikalischer Überschwang auf eine Weise kollidieren, die ihresgleichen sucht. Unsere Autorin Kate Helsen, seit über zwanzig Jahren Mitglied des Tafelmusik Chamber Choir, beschreibt dieses einzigartige Ereignis.

Im zweiten Teil ihres Salzburger Tagebuchs zu Giulio Cesare, in dem sie vergangenen Sommer die Cornelia sang, erzählt die französische Mezzosopranistin Lucile Richardot weiter von dieser Abenteuerproduktion des Regisseurs Dmitri Tcherniakov: von Regen, Probenmarathons und dem Stress vor der Generalprobe mit Continuo.
Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens von Gli Angeli Genève zieht der Dirigent und künstlerische Leiter Stephan MacLeod Bilanz eines eigenen Weges innerhalb der europäischen Barockszene. Zwischen Genfer Verwurzelung, Anspruch auf Exzellenz und weit gespannter Repertoireerkundung markiert das Ensemble diesen Meilenstein mit einem Großereignis: der Veröffentlichung eines Schubers mit sämtlichen Bach-Kantaten, Ergebnis von nahezu fünfzehn Jahren Arbeit.
Letzten Sommer bei den Salzburger Festspielen sang die französische Mezzosopranistin Lucile Richardot die Cornelia in Händels „Giulio Cesare“, inszeniert von Dmitri Tcherniakov, unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm. Zwischen einer Fahrradfahrt, einer Probe und einem Restaurant hat sie sich bereit erklärt, uns ihr Tagebuch über dieses besondere Abenteuer zu überlassen!

Mit 33 Jahren wurde Rose Naggar-Tremblay schlagartig in Frankreich bekannt, als sie in Toulouse kurzfristig die Titelpartie in Giulio Cesare übernahm. Nun veröffentlicht sie Händel gourmand, ihr erstes Album, das diesen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Beziehung zum Komponisten weiterführt.
Spezielle Auswahlorchester für Jugendliche sind heute — zum Glück — in vielen Ländern der Erde eher die Regel als die Ausnahme. Nicht aber — leider — wenn es um Alte Instrumente geht. Hier ist das Bayerische Jugend-Barockorchester, das dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feiert, noch immer eine auch internationale Besonderheit …