Dido und Aeneas von Les Surprises in Limoges
Vor der Oper von Limoges brachte das Ensemble Les Surprises unter der Leitung von Louis-Noël Bestion de Camboulas eine neue Originalfassung von Purcells Dido und Aeneas an der Oper von Clermont-Auvergne zur Uraufführung, wobei ausschließlich Sängerinnen zum Einsatz kamen. Dies war eine Anspielung auf die Ursprünge des Werks, das zu Purcells Zeiten an einer Mädchenschule aufgeführt wurde. Dido und Aeneas wurde somit im Stil englischer „Masques” inszeniert, einer Kombination aus Musik, Theater, Tanz und mechanischen Effekten, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts beim Londoner Publikum sehr beliebt war. Die Inszenierung, das Bühnenbild und die Kostüme stammen von Pierre Lebon, die Choreografie von Iris Florentiny und das Lichtdesign von Bertrand Killy.
Mit Les Surprises und Louis-Noël Bestion de Camboulas.

Max Emanuel Cenčić in Versailles
Im imposanten Salon d’Hercule im Schloss Versailles gab Max Emanuel Cenčić ein Konzert mit Arien von Händel, Vivaldi und Porpora, begleitet vom polnischen Ensemble {oh!} Orkiestra unter der Leitung von Martyna Pastuszka.
Mit Max Emanuel Cenčić, {oh!} Orkiestra und Martyna Pastuszka.

Roberta Mameli und die Akademie für Alte Musik in Berlin
Im Pierre-Boulez-Saal der Berliner Philharmoniker hatten die jungen Musiker der Barenboim-Saïd-Akademie das Privileg, gemeinsam mit Mitgliedern der Akademie für Alte Musik unter der Leitung von Bernhard Forck ein Barockkonzert zu geben, bei dem Instrumentalstücke und Arien von Händel, Scarlatti und Hasse u. a. von der Sopranistin Roberta Mameli gesungen wurden.
Mit Roberta Mameli, der Académie Barenboim-Saïd, der Akademie für Alte Musik und Bernhard Forck.

Le Cœur et la Raison von La Néréide in Paris
Ana Vieira Leite, Camille Allérat und Julie Roset, die drei Sängerinnen und Freundinnen des Ensembles La Néréide, waren aufgrund ihrer zahlreichen Soloauftritte sehr beschäftigt und konnten das Konzert zur Vorstellung ihrer neuen CD Le Cœur et la Raison erst Ende Januar im Temple du Foyer de l’Âme in Paris geben. Ausgehend vom Thema der musikalischen Bekenntnisse eines jungen Mädchens im 17. Jahrhundert stellen sie sich die Stimme einer Bewohnerin von Saint-Cyr vor, die die Impulse und Widersprüche des Grand Siècle widerspiegelt, hin- und hergerissen zwischen religiösem Verhalten und irdischer Sinnlichkeit.
Mit Ana Vieira Leite, Camille Allérat und Julie Roset.

Jean Rondeau in der Trinité von Lyon
Zu Ehren des 400. Geburtstags von Louis Couperin präsentierte Jean Rondeau in der Trinité-Kapelle in Lyon ein Programm mit Werken von Louis und François Couperin, Jean-Philippe Rameau und Pancrace Royer. Der Cembalist stellte dabei auch sein großes Improvisationstalent in einer bewusst zurückhaltenden Atmosphäre unter Beweis.
Mit Jean Rondeau.

Ghielmi Vater und Tochter in Siena
In der Kirche Santa Caterina in Siena ließen Lorenzo Ghielmi und Anna Maddalena Ghielmi während eines Konzerts zum Thema Musik am Dresdner Hof einen musikalischen Dialog zwischen Vater (Cembalist) und Tochter (Geigerin) entstehen. Das Programm stellte auf rigorose und elegante Weise die außergewöhnliche Vitalität der deutschen Stadt in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wieder her, als die sächsische Hauptstadt eines der wichtigsten Zentren Europas für die Produktion und Verbreitung von Musik war.
Mit Anna Maddalena Ghielmi und Lorenzo Ghielmi.


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