In Frankreich: eine Renaissance in drei Phasen
Es gab eine Zeit, in der die Opern von Jean-Baptiste Lully und Jean-Philippe Rameau nur noch Namen in Geschichtsbüchern waren. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts von den Bühnen verschwunden, schienen sie zu einer rein musikwissenschaftlichen Existenz verdammt zu sein. Doch ab Anfang des 20. Jahrhunderts hat eine Reihe von Initiativen, Wiederentdeckungen und künstlerischen Wagnissen dieses Repertoire nach und nach wieder zum Leben erweckt. Eine langsame, ungleichmäßige, aber spektakuläre Renaissance, die die französische Opernlandschaft nachhaltig verändert hat.
