Durch das Hören der Musik des 15. Jahrhunderts hat das Ensemble Sollazzo allmählich ihren Rhythmus verinnerlicht – einen Rhythmus aus Wiederholung und Melancholie.
Die Leiterin des Ensembles Sollazzo hat sieben Jahre ihres Lebens einem Manuskript aus dem Jahr 1470 gewidmet – ein vergessener musikalischer Schatz, der nun zu neuem Leben erwacht ist!
Um mit Versailles und Wien konkurrieren zu können, wollte der Kurfürst von Sachsen und König von Polen, August der Starke, Dresden zu Beginn des 18. Jahrhunderts zum „Elbflorenz“ machen. Um dort die Musik großer Meister erklingen zu lassen, baute er die Bibliothek aus, die trotz der Unwägbarkeiten der Kriege noch heute vergessene Schätze birgt.