Wie könnte das Leben eines Violinkonsorts im Venedig des 16. Jahrhunderts ausgesehen haben? Für sein Debütalbum stellt sich La Capriola einen Abend rund um den Markusplatz vor – von der Basilika über die Paläste bis in die Tavernen. Willaert, Rore, Gabrieli und Bendusi begleiten diesen Weg, auf dem geistliche Musik, Madrigale, Tänze und Lieder die vielen Facetten eines damals noch jungen Instruments hörbar machen.

Als Händel in London das englische Oratorium formte, verzichtete er keineswegs auf die großen italienischen Opernstars – vielmehr passte er seine Partituren sogar ihren Stimmen an. Mit „Handel’s Italians“ erwecken Carlo Vistoli, Emmanuelle Haïm und Le Concert d’Astrée diese maßgeschneiderten Fassungen zu neuem Leben.