In Malta wurde Pelopida, eine Oper von Girolamo Abos, wiederentdeckt
Das Ereignis wurde mit Spannung erwartet: die Wiederentdeckung von „Pelopida“, einer lange vergessenen Oper des maltesischen Komponisten Girolamo Abos, im Teatru Manoel im Rahmen des Valletta Baroque Festivals. Inspiriert vom Leben des thebanischen Generals Pelopidas, zeichnet das Werk seinen Aufstieg vom Exil zum revolutionären Helden vor dem Hintergrund der politischen Unruhen im antiken Griechenland nach. Die Inszenierung wurde von Brett Nicholas Brown gestaltet, die musikalische Leitung hatte Giulio Prandi, Leiter des Ariana Art Ensemble.
Mit Valentino Buzza, Filippo Mineccia, Josè Maria Lo Monaco, Lucija Varsic, Carlotta Colombo, Vittoriana De Amicis und Giulio Prandi.

In Dijon: Monteverdi im Dialog mit dem Maler Yan Pei-Ming
Im Musée des Beaux-Arts in Dijon luden Traversées Nomades (Étienne Meyer, Capucine Keller, Judith Pacquier und Laurent Stewart) das Publikum zu einem speziell konzipierten Programm ein, das alte Musik – insbesondere Monteverdi – mit zeitgenössischem Schaffen in Dialog brachte, wobei ein Triptychon des chinesischen Malers Yan Pei-Ming im Mittelpunkt stand.
Unter dem Titel Nom d’un chien ! Un jour parfait verbindet diese umfangreiche Gruppe von Gemälden im Rahmen des kreativen Prozesses des Künstlers die monumentalen gemalten Figuren mit den im Museum untergebrachten Grabmälern der Herzöge von Burgund. Die Veranstaltung war Teil eines von der Opéra de Dijon organisierten Off-Site-Programms.

In Wien: Bruno de Sá und Dorothée Oberlinger beim Resonanzen Festival
Bruno de Sá, Dorothée Oberlinger und ihr Ensemble 1700 präsentierten im Rahmen des Resonanzen Festivals im Wiener Konzerthaus einen originellen Abend mit Konzert und Dinner unter dem Motto Die bärtige Dame und andere Travestiten.
Auf dem Programm standen Werke von Scarlatti, Bononcini, Corelli, Barsanti, Marcello und Händel.
Mit Bruno de Sá, Dorothée Oberlinger und das Ensemble 1700.

In Montreal trotzte das Studio de musique ancienne der Kälte
Die Einladung hätte passender nicht sein können: Alte Musik wärmt selbst die kältesten Nächte… In der Chapelle Notre-Dame-de-Bon-Secours in Montreal präsentierte das Studio de musique ancienne (SMAM) der Stadt ein Programm mit dem Titel Liebe, Hingabe und Einhörner, in dem drei große symbolische Figuren miteinander verflochten sind. Liebe, von ihrer Verkörperung als Venus über die Leidenschaft der Maria Magdalena bis hin zur Weisheit der Heiligen Anna; Hingabe, durch die Kompositionen von Nonnen, die als mystische Bräute Christi ihre Musik zum Himmel erhoben; und die Einhörner, eine Hommage an die Pioniere, deren Genialität ihrer Zeit trotzte.
Mit Élodie Bouchard, Leah Weitzner, Maddie Studt, Madeleine Owen und Tristan Best.

In Straßburg: Philippe Jaroussky und Artaserse in der Kirche Saint-Guillaume
Philippe Jaroussky und sein Ensemble Artaserse waren zu Gast bei den „Passions croisées”-Abenden in der Straßburger Kirche Saint-Guillaume und präsentierten das Programm der neuesten Aufnahme des Sängers, Gelosia! In einem Saal, der innerhalb weniger Stunden nach Öffnung der Kasse ausverkauft war, erkundete der Sänger die vielen Facetten der Eifersucht anhand von Musik von Scarlatti, Galuppi, Durante, Porpora und Vivaldi.
Mit dem ensemble Artaserse und Philippe Jaroussky.


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