In London ein 150. Messiah von Händel in der Royal Albert Hall
Ein Ereignis in der Royal Albert Hall in London: Das Konzert 2026 der Royal Choral Society und des Royal Philharmonic Orchestra markierte das 150-jährige Bestehen dieser Tradition. Jeden Karfreitag führen die Royal Choral Society und ihre 150 Sängerinnen und Sänger Händels Messiah gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra auf. Als eines der beliebtesten Chorwerke Großbritanniens war das Konzert auch in diesem Jahr wieder ausverkauft, mit 5.500 Zuhörerinnen und Zuhörern.
Mit der Royal Choral Society, dem Royal Philharmonic Orchestra und Richard Cooke.

In Porto eine Johannes-Passion mit dem Orchester Casa da Música
In der Casa da Música in Porto dirigierte Leo Warynski das Orchester und den Barockchor Casa da Música in einer szenischen Aufführung von Bachs Johannes-Passion in der Inszenierung des französischen Regisseurs Antoine Gindt.
Mit dem Orchester und Barockchor Casa da Música und Leo Warynski.

In Versailles eine Johannes-Passion mit dem Orchester der Opéra Royal
Das Orchester der Opéra Royal in Versailles unter der Leitung von Gaétan Jarry führte Bachs Johannes-Passion viermal in der Karwoche auf: in der Opéra Royal in Versailles, im Salle Gaveau in Paris und in Poissy. Zu diesem Anlass war der renommierte Tölzer Knabenchor zu Gast. Der 1956 bei München gegründete Knabenchor blickt heute auf mehr als sieben Jahrzehnte höchster chorischer Arbeit zurück und ist weltweit aufgetreten, unter anderem mit Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, James Levine und Nikolaus Harnoncourt.
Mit James Way, Robert Pohlers, Sreten Manojlović, Morgan Pearse, dem Tölzer Knabenchor, dem Orchester der Opéra Royal und Gaétan Jarry.

In Aix-en-Provence eine Johannes-Passion mit Camille Delaforge
Beim Osterfestival in Aix-en-Provence, nach Laurence Equilbey im Jahr 2013, gab die Dirigentin Camille Delaforge ihr Debüt mit diesem Werk im Grand Théâtre de Provence: Bachs Johannes-Passion, aufgeführt mit ihrem Ensemble Il Caravaggio und dem Chor Accentus.
Mit Marie Lys, Marie-Nicole Lemieux, Cyrille Dubois, Guilhem Worms, Mathieu Gourlet, Il Caravaggio, dem Chor Accentus und Camille Delaforge.

In Rotterdam drei Matthäus-Passionen mit Leonardo García-Alarcón
Im Konzertsaal De Doelen in Rotterdam gaben das Rotterdam Philharmonic Orchestra und das Laurens Collegium drei Aufführungen von Bachs Matthäus-Passion unter der Leitung des Gastdirigenten Leonardo García-Alarcón.
Mit Sophie Junker, Olivia Vermeulen, Moritz Kallenberg, Mark Milhofer, Andreas Wolf, Tomáš Král, dem National Boys’ Choir, dem National Children’s Choir, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Laurens Collegium und Leonardo García-Alarcón.

In Namur ein Osteroratorium von Ziani
In Namur präsentierten Les Traversées Baroques unter der Leitung von Étienne Meyer im Grand Manège ein wenig bekanntes Osteroratorium: La morte vinta von Marc’Antonio Ziani (1653–1750). Das Werk wurde 1706 am Karfreitag in der Wiener Hofkapelle uraufgeführt und stellt einen rhetorischen Wettstreit zwischen dem Teufel, dem Urheber der Erbsünde, und dem Tod dar, der seinerseits den Anspruch auf den Tod Christi erhebt, jenes, der sich „das Leben selbst“ nannte.
Mit Yannis François, Maximiliano Baños, Vincent Bouchot, Capucine Keller, Dagmar Šašková, Les Traversées Baroques und Étienne Meyer.

In Krakau eröffnet Buxtehude das Festival Misteria Paschalia
In der Kirche St. Katharina von Alexandrien in Krakau eröffneten die Ensembles Voces Suaves und Gli Incogniti das Festival Misteria Paschalia 2026 mit Membra Jesu nostri, dem Meisterwerk von Dietrich Buxtehude. Dieser Zyklus aus sieben Kantaten, der biblische Verse mit mittelalterlicher geistlicher Dichtung verbindet, meditiert über die verschiedenen Teile des Leibes Christi: die Füße, die Knie, die Hände, die Seite, die Brust, das Herz und das Gesicht.
Mit Voces Suaves, Gli Incogniti und Amandine Beyer.



Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare abgeben zu können.
Anmelden