Junge Talente

Im Atelier der Kapsber’girls

→Seit einem Jahrzehnt machen sich die Kapsber’girls die vergessenen Seiten des Barockrepertoires zu eigen. Von der Konzeption ihrer Programme bis hin zur Aufführung: Ein Einblick in den Alltag eines jungen französischen Quartetts, dem es nie an Melodien mangelt. 

Im Atelier der Kapsber’girls
„Es gab keinen einzelnen Wendepunkt, aber es stimmt schon, dass eine Agentur kaum das Risiko eingeht, jemanden unter Vertrag zu nehmen, wenn man nicht bereits eine gewisse Referenz vorweisen kann, und genau das haben wir uns nach und nach ganz allein erarbeitet.“ © Hubert Caldaguès

Als die Kapsber’girls ihr Ensemble 2015 gründeten, waren sie vier Studentinnen am CNSM in Lyon. Ihr Instrumentarium: zwei Stimmen, eine Viola da gamba und verschiedene Zupfinstrumente. Ihr Antrieb: der Wille, das Barockrepertoire mit einem neuen Blick voller Humor und Frische zu erkunden. Davon zeugt bereits ihr Name, eine schelmische Entlehnung beim italienischen Komponisten Girolamo Kapsberger. Mehr als ein Jahrzehnt später haben die Kapsber’girls drei vielbeachtete Alben veröffentlicht (Che fai tù? im Jahr 2020, Vous avez dit Brunettes? 2021 und Vox Feminae 2025) und eine einzigartige künstlerische Identität entwickelt. In einer unbeständigen Kulturlandschaft sind sie bestrebt, ihre Arbeit einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Total Baroque traf Albane Imbs, die von der Theorbe, der Barockgitarre oder der Laute aus die musikalische Leitung innehat, sowie die Sopranistin Alice Duport-Percier. Sie gewähren uns einen Einblick in ihre Arbeitswelt, die Hintergründe der Programmgestaltung und ihr Zusammenleben als Ensemble. 

Sorgfältige Recherchearbeit  

Angel

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