Ercole amante von Cavalli zum Abschluss in Cremona
Die 42. Ausgabe des Monteverdi-Festivals in Cremona endete am 29. Juni mit der Aufführung von Francesco Cavallis „Ercole Amante” aus dem Jahr 1662. Die Oper wurde im Teatro Ponchielli in Cremona vom Orchester und Chor des Festivals, Cremona Antiqua, unter der Leitung von Antonio Greco aufgeführt. Die Inszenierung stammte von Andrea Bernard. Bernard entwarf ein modernes und verspieltes Bühnenbild mit einer zweiten Bühne im Hintergrund, die ein kleines Barocktheater darstellt. Von dort aus erscheinen die Götter mit ihren übernatürlichen Eingriffen.
Mit Renato Dolcini, Paola Valentina Molinari, Hilary Aeschliman, Theodora Raftis, Jorge Navarro Colorado, Shakèd Bar, Federico Domenico Eraldo Sacchi, Chiara Nicastro, Danilo Pastore, Maximiliano Danta, Matteo Straffi, Arrigo Liverani Minzoni, Benedetta Zanotto, Giorgia Sorichetti, Isabella Di Pietro, dem Orchester und Chor Cremona Antiqua und Antonio Greco.

Re-Renaissance feiert Palestrina in Basel
Der Verein Re-Renaissance Basel feierte den Sommerbeginn mit einem Konzert unter dem Titel «L’amour, la fortune»: Madrigale zum 500. Geburtstag von Palestrina in der schönen Barfüsserkirche in Basel.
Mit Johannes Frisch, Giovanna Bavaria, Rui Stähelin, Elam Rotem und Ivo Haun.

„La Calisto“ beim Festival von Aix-en-Provence
Am Montag, dem 7. Juli, fand im Theater der Erzdiözese von Aix-en-Provence die Premiere von „La Calisto“, der Oper von Francesco Cavalli, statt. In einer Inszenierung von Jetske Mijnssen und unter der musikalischen Leitung von Sébastien Daucé mit seinem Ensemble Correspondances wurde die Verwandlung der schönen und unglücklichen Nymphe in eine Bärin und schließlich in ein Sternbild zum Leben erweckt. Der französische Dirigent präsentierte eine brillante Version dieses Juwels der venezianischen Oper in einer speziell für diese Produktion konzipierten Orchestrierung.
Mit Lauranne Oliva, Alex Rosen, Giuseppina Bridelli, Paul-Antoine Bénos-Djian, Zachary Wilder, David Portillo, Dominic Sedgwick, Théo Imart, Jetske Mijnssen, dem Ensemble Correspondances und Sébastien Daucé.

„Ariodante“ im Kino in Paris
Händels „Ariodante“ sorgte für ein volles Haus: Zur Premiere dieses Films, der aus einer Zusammenarbeit zwischen Les Arts Florissants, der Philharmonie de Paris und Amazing Digital Studios entstanden ist, versammelten sich mehr als 2.800 Menschen im Kino Le Grand Rex in Paris. Das Projekt sprengt die Grenzen zwischen Bühne und Leinwand, Konzert und Kino sowie zwischen klassischer Musik und unmittelbarer Emotion. Das Team von Les Arts Florissants kommentiert: „Lachen, Stille, Tränen und Applaus bildeten einen unerwarteten Chor und bestätigten, dass der Barock, weit davon entfernt, ein festgefügter Stil zu sein, ein freier Geist in Bewegung ist. Ein Geist, den Les Arts Florissants seit jeher verkörpern.“
Mit Ana Vieira Leite, Léa Desandre, Ana Maria Labin, Hugh Cutting, Renato Dolcini, Nicolas Briançon, Frédéric Savoir, William Christie und Les Arts Florissants.

Die Akademie Eeemerging in Espinho (Portugal)
Die 20 jungen Musiker der Akademie Eeemerging – Festival d’Ambronay – waren nach dem Festival in Torroella in Spanien und vor weiteren Konzerten in Frankreich, Belgien und Luxemburg beim Festival Internacional de Música de Espinho in Portugal zu Gast. Unter der Leitung der Geigerin Amandine Beyer verbindet ihr Programm zeitlose Werke von Vivaldi mit weniger bekannten Juwelen von Komponisten wie Evaristo Felice Dall’Abaco oder Johann Adolph Hasse. Dieses Projekt schlägt auch eine Brücke zwischen Ausbildung und Professionalisierung und ist das Erbe einer seit mehr als 30 Jahren bestehenden Akademie, die Generationen von Musikern ausgebildet hat.
Mit Amandine Beyer.


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