Brüssel, Mailand, Cremona, Pavia, Versailles

→Kleine Rundreise durch Europa, von einer Neuinterpretation der drei Opern Monteverdis in Brüssel, über die sechs Brandenburgischen Konzerte Bachs in drei italienischen Städten, einer Wiederaufnahme von Alcina in Versailles und einer Erinnerung an den 300. Todestag von Domenico Scarlatti in Pavia!

Brüssel, Mailand, Cremona, Pavia, Versailles
© Cappella Mediterranea

I Grotteschi von der Cappella Mediterranea in Brüssel

Leonardo García Alarcón und Cappella Mediterranea hatten ein bemerkenswertes Debüt in La Monnaie in Brüssel mit I Grotteschi, einem neuen Diptychon, das aus drei Opern von Monteverdi schöpft: L’Orfeo, Il ritorno d’Ulisse in patria und L’incoronazione di Poppea. Der Regisseur Rafael R. Villalobos reduzierte die rund 50 Originalrollen auf eine Handvoll „Grotesken“, zusammengesetzte Figuren mit allegorischen Namen, die manchmal zwei Gesichter haben.

© H. G. Kaiser

Italienreise für das Freiburger Barockorchester

Drei Tage, drei Städte – Varese, Mailand, Cremona – für sechs Brandenburgische Konzerte. Das war das Programm der Italien-Tournee des Freiburger Barockorchesters unter der Leitung von Gottfried von der Goltz.

© Ghislieri Choir

Ein „Scarlatti Day“ in Pavia

In der Basilika San Michele Maggiore in Pavia bildete ein Konzert mit dem Titel „Pacem Sine Vespera“, an dem der Ghislieri-Chor und der Universitätschor Collegio Ghislieri beteiligt waren, den Abschluss des Scarlatti Day. Eine Besonderheit des Konzerts: Alle Chorsänger und der Dirigent Giulio Prandi trugen ein T-Shirt mit der Aufschrift „Scarlatti 300“, um an den 300. Todestag des Komponisten im Jahr 1725 zu erinnern.

Mit dem Ghislieri Choir, dem Universitätschor des Collegio Ghislieri und Giulio Prandi.

© Opéra Royal de Versailles

Wiederaufführung von Alcina in Versailles

Großer Erfolg in der Opéra Royal de Versailles bei der Wiederaufnahme von Händels Alcina mit dem Ensemble Les Épopées unter der Leitung von Stéphane Fuget. In einem Saal mit einer für dieses Repertoire idealen Akustik entfalteten sich die Affekte intensiv, getragen von einer zugleich lebhaften, poetischen und ziselierten Lesart.

Mit Lisette Oropesa, Gaëlle Arquez, Gwendoline Blondeel, Teresa Iervolino, Philippe Talbot, Guilhem Worms, Samuel Mariño, Les Épopées und Stéphane Fuget.