Von Beaune nach Salzburg: Sieben Zwischenstopps in Bildern

→Von Beaune über Salzburg, Saintes, Mailand bis nach Hindsgavl in Danemark – Total Baroque Magazine nimmt Sie mit auf eine Reise zu den Festivals des Sommers und gewährt Ihnen dabei auch einen Blick hinter die Kulissen.

Von Beaune nach Salzburg: Sieben Zwischenstopps in Bildern
© Ars essentia

Les Talens Lyriques in Beaune

Im Hof der Hospices de Beaune, einem architektonischen Rahmen, der zum Weltkulturerbe zählt, schloss Christophe Rousset seine Lully-Gesamtaufnahme mit Proserpine ab. Die Produktion vereinte eine hochkarätige französische und britische Besetzung.

Mit Véronique Gens, Marie Lys, Ambroisine Bré, Jean-Sébastien Bou, Nick Pritchard, Laurence Kilsby, Olivier Gourdy, Olivier Cesarini, Apolline Raï-Westphal, David Witczak, dem Kammerchor von Namur, Les Talens Lyriques und Christophe Rousset.

© Salzburger Festspiele

Emmanuelle Haïm in Salzburg

Emmanuelle Haïm bereitet derzeit bei den Salzburger Festspielen – in guter Stimmung, hier beim geselligen Künstlerabend! – die Produktion von Händels Giulio Cesare in der neuen Inszenierung von Dmitri Tcherniakov vor. Die Besetzung vereint mehrere Sänger von internationalem Format.

Mit Christophe Dumaux, Olga Kulchynska, Lucile Richardot, Federico Fiorio, Yurii Mynenko, Andrey Zhilikovsky, Jake Ingbar, Robert Raso, Salzburg Bach Choir, Le Concert d’Astrée und Emmanuelle Haïm.

© Oltre Digital Studio

Il Pomo d’Oro und Giovanni Sollima in Mailand

Bei seiner Eröffnung in der Basilika Santa Maria della Passione ging das Festival Milano Arte Musica mit einem Konzert von Il Pomo d’Oro unter der Leitung von Giovanni Sollima neue Wege. Das Programm mit dem Titel Al Bunduqiyya – das verlorene Konzert ist eine zeitgenössische Kreation, die Venedig als kulturellen Knotenpunkt würdigt. Es verbindet klassische Fragmente und Volksmusik in einem originellen Ansatz.

Mit Giovanni Sollima, Federico Guglielmo und Il Pomo d’Oro.

© Bertrand Schmitt

Julien Chauvin und le Concert de la Loge in Colmar

Das internationale Festival von Colmar, das von Alain Altinoglu geleitet wird und sich eher der symphonischen Musik verschrieben hat, widmete einen Abend der Barockmusik und lud Julien Chauvin und Le Concert de la Loge ein. Ihr Vivaldi gewidmetes Programm brachte dem Ensemble Standing Ovations ein.

Mit Tim Mead, Le Concert de la Loge und Julien Chauvin.

© Nathan Giorgetti

Arcangelo beim Hindsgavl Festival (Dänemark)

Vor seinen Auftritten beim Ryedale Festival (Großbritannien) und bei den Musicales du Luberon machte das Ensemble Arcangelo unter der musikalischen Leitung von Jonathan Cohen beim Hindsgavl Festival (Dänemark) Station mit einem Programm, das den Opern und Oratorien von Händel gewidmet war.

Mit Soraya Mafi, Iestyn Davies, dem Arcangelo Ensemble und Jonathan Cohen.

© Alyssa Leroy

Les Arts Florissants in Montpellier

Die Sommertournee von Les Arts Florissants machte beim Festival de Radio France Occitanie Montpellier Station. William Christie dirigierte dort Händels Il Trionfo del tempo e del disinganno, ein Hauptwerk des Barockrepertoires.

Mit Julie Thyana Roset, Rebecca Leggett, Jasmin White, James Way, Les Arts Florissants und William Christie.

© Esteban Martin

Vincent Dumestre und Ophélie Gaillard in Saintes

Das Festival von Saintes 2025 wurde mit zwei großen Konzerten eröffnet: einem neapolitanischen Stabat Mater von Pergolesi und einer Bach-Evokation. Vincent Dumestre und Le Poème Harmonique brachten Volksmusik und traditionelle Sänger zusammen, um die Atmosphäre der neapolitanischen Prozessionen zum Fest der Jungfrau Maria nachzuempfinden. Ophelie Gaillard und ihr Ensemble Pulcinella erkundeten das Repertoire von C. P. E. Bach, W. F. Bach und G.P. Telemann, die alle im Umkreis des Leipziger Kantors Johann Sebastian Bach zu finden waren.

Miit Le Poème Harmonique, Vincent Dumestre, dem Pulcinella Ensemble und Ophélie Gaillard.