Jahreskonferenz und Generalversammlung von REMA (Vilnius)
Vom 13. bis 15. März hielt REMA-EEMN (Europäisches Netzwerk für Alte Musik mit 187 Mitgliedern in 27 europäischen Ländern) seine Jahreskonferenz und Generalversammlung in der außergewöhnlichen Umgebung des Großfürstlichen Palastes von Litauen in Vilnius ab.
Die Konferenz rückte die Alte Musik in Litauen in den Mittelpunkt und bot ein ereignisreiches Programm: (1) Die Einführung des neuen Jahrgangs REMArkable 2025, der die nächste Generation von Talenten hervorhebt. (2) Ein Fokus auf digitale Praktiken im Bereich der Alten Musik, der innovative Wege der Vernetzung und des kreativen Schaffens erkundet. (3) Eine Sitzung zur Vorstellung von Projekten, die die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen den Mitgliedern des Netzwerks fördert.
Mit Isabelle Battioni (Vorsitzende), Richard Heason (stellvertretender Vorsitzender), Susanna Bucher (stellvertretende Vorsitzende), Aliye Cornish Moore (Schatzmeisterin) und Johannes Rantanen (Sekretär).

Drei Tage Meisterkurs für Andrea Marcon (Treviso)
Rückkehr „in die Heimat“ nach Treviso für Andrea Marcon Anfang März für einen dreitägigen Meisterkurs mit jungen Cembalisten und Organisten. Auf dem Programm standen Cavazzoni, Merulo, Frescobaldi, Händel und Scarlatti. Der Tag endete mit einem Konzert im Museum Santa Caterina: volle Kirche und große Begeisterung!
Mit Andrea Marcon und den Cembalo- und Organistenanwärtern.

Giulio Cesare von Christophe Rousset und Les Talens lyriques (Toulouse)
Vor der Vorbereitung von Florian Leopold Gassmanns L’opera seria an der Mailänder Scala schlossen Christophe Rousset und Les Talens lyriques Anfang März die Aufführungen von Händels Giulio Cesare in Egitto im Théâtre du Capitole in Toulouse ab. Für den Dirigenten war dies eine Gelegenheit, den Regisseur Damiano Michieletto wiederzusehen. Für Olyrix: „Die musikalische Leitung von Christophe Rousset ist präzise und scharf, aber ausgewogen und hebt den lyrischen Teil der Partitur hervor. Les Talens Lyriques folgen mit einer diskreten und nuancierten, aber effektiven und dynamischen Beteiligung, die von Expressivität und Kohärenz geprägt ist.“
Mit Rose Naggar-Tremblay, Claudia Pavone, Nils Wanderer, Key’mon Murrah, Irina Sherazadishvili, Christophe Rousset, Les Talens Lyriques und Damiano Michieletto.

Dorothee Oberlinger und Ensemble 1700 beim Bachfestival (Stuttgart)
Dorothee Oberlinger und ihr Ensemble 1700 mit der Mezzosopranistin Anna Lucia Richter gaben ihr Debüt beim Stuttgarter Bachfest mit einem Programm, Who’s next? mit Werken von Johann Sebastian Bach und anderen Komponisten, die 1723, nach dem Tod von Johann Kuhnau, ebenfalls Kandidaten für das Amt des Thomaskantors in Leipzig waren: Georg Philipp Telemann, Christoph Graupner und Johann Friedrich Fasch.
Mit Anna Lucia Richter, Dorothee Oberlinger und dem Ensemble 1700.


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