Mit den 18 »Leipziger Chorälen« bündelt Bach am Lebensende eine ausgereifte Reflexion über die Orgel, den Choral und die Kunst des Kontrapunkts. An der Thomas-Orgel in Namur begreift Martin Gester diese Partituren als einen Raum der klanglichen Erfindung: Er spielt mit Stilen, Farben und Balance, um gelehrte Konstruktion und expressive Intensität in einen Dialog zu setzen.
Diese CD vereint Paul-Antoine Bénos-Djian und das Ensemble Café Zimmermann unter der Leitung von Pablo Valetti. Diese CD bietet einen Streifzug durch die vielfältigen Facetten Vivaldis, wobei Opernarien und Konzerte wie wechselnde, ausdrucksstarke Masken aufeinanderfolgen, ganz im Sinne Venedigs und seines Karnevals.
Mit Pierre Gaultier de Marseilles „Symphonies divisées par suites de tons” (Symphonien, unterteilt nach Tonfolgen) lässt das Ensemble Cohaere ein längst vergessenes französisches Repertoire aus dem 17. Jahrhundert wieder aufleben. Eine strahlende und elegante Interpretation, dargeboten von einem jungen Ensemble, das sich bereits einen Namen in der europäischen Musikszene gemacht hat.
Auf seiner neuen CD erweckt der Gambist Robin Pharo die harmonische Welt des englischen Komponisten William Lawes (1602–1645). Zwischen Komposition, Neuschöpfung und Erinnerung erkundet er den schmalen Grat zwischen historischer Forschung und lebendiger Interpretation.
Mit Natale Veneziano lassen Giuseppe Maletto und der Chor von Il Pomo d’Oro den Glanz der venezianischen Weihnacht aufleben – zwischen liturgischer Innigkeit und musikalischer Kühnheit. Ein strahlender Streifzug durch Gabrieli, Schütz, Monteverdi und Cavalli, der die unerschöpfliche Kreativität des barocken Venedig sichtbar macht.