So ein Sängerleben ist anstrengend: Noten lernen, Üben, Reisen, Proben, Konzertieren, Aufnehmen — und dabei nach Möglichkeit immer gesund bleiben und die Stimme pflegen. Der renommierte Sopranist und Countertenor Philipp Mathmann allerdings setzt da noch eins drauf: Er ist neben seiner Sängerkarriere auch noch als Oberarzt für Phoniatrie und Pädaudiologie an der Uniklinik Münster angestellt, dazu wirkt er als Dozent, ist politisch und ehrenamtlich aktiv, und hat nicht zuletzt auch noch eine junge Familie. Hier lässt er uns in einem Tagebuch daran teilhaben, wie er all seine Rollen — die im Leben wie die auf der Bühne — ausfüllt, wie sie harmonieren und kollidieren, was ihm diese Vielfalt abverlangt, wie sie ihn aber auch bereichert.
20.-26. Oktober: Freiburg, die WHO und die Kunst, mehrere Welten gleichzeitig zu bewohnen
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