In Frankreich, im Tal der Dordogne, umgeben von prähistorischen Höhlen, darunter die berühmte von Lascaux, zieht die Stadt Rocamadour seit dem Mittelalter Pilger an, die kommen, um die Schwarze Madonna zu verehren. Dieses Dorf mit weniger als 1000 Einwohnern beherbergt aber auch jeden Sommer ein immer anerkannter werdendes musikalisches Ereignis: das Festival von Rocamadour, das in diesem Jahr seine 20. Ausgabe feiert. Emmeran Rollin, Generaldirektor und künstlerischer Leiter, skizziert die großen Linien des Festivals.
Das Festival entstand in der Begeisterung des Komponisten Francis Poulenc, der bei einem Besuch in Rocamadour im Jahr 1935 ein mystisches Erlebnis hatte, das ihn zu seinen Litanies à la Vierge noire sowie einer ganzen Reihe geistlicher Werke inspirierte. Naturgemäß auf sakrale Musik konzentriert, bespielt das Festival symbolträchtige Orte: die Basilika Saint-Sauveur – die die berühmte Statue der Schwarzen Madonna beherbergt – oder das Tal der Alzou.
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