Akademie für Alte Musik Berlin, Ehrenpreis 2026 der deutschen Schallplattenkritik

Die deutsche Schallplattenkritik (Schallplattenkritik e.V.) hat die Preisträger des Jahres 2026 bekannt gegeben. Die Akademie für Alte Musik Berlin (Akamus) wird als Ehrenpreis im Bereich Klassik ausgezeichnet. Die Jury erinnert daran, dass „alles mit einer Entdeckung auf einem Dachboden in der DDR begann, wo es praktisch unmöglich war, historische Instrumente zu beschaffen. Die neu gegründete Akademie für Alte Musik Berlin setzte sich aus Musikern der Ostberliner Opern und des ehemaligen Berliner Symphonieorchesters zusammen. Ihr erstes Konzert gab sie 1982 in der Köpenicker Schlosskirche. Es war zweifellos ein echter Urknall: Nicht nur die heutige Berliner Barockszene profitiert von diesem Startschuss der AKAMUS. Seit langem begeistert sie ihre Fans von Tokio über New York und London bis nach Buenos Aires mit einer ansteckenden Neugier, die sie dazu bringt, die größten Meisterwerke des Barock in ungeahnten Tiefen zu erforschen und sie in wiederentdeckten, frisch aus den Archiven stammenden Partituren widerzuspiegeln. Mit mehr als hundert Aufnahmen hat AKAMUS international preisgekrönte Meilensteine gesetzt.“