Barockmeister

Reinhard Goebel: „Ich vermisse die Geige nicht.“ (2/2)

→Der legendäre Geiger und Dirigent von Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel, betrachtet den Barock heute mit Distanz. Auch nachdem er zum Dirigenten moderner Orchester geworden ist, bleibt er denselben hohen Ansprüchen treu: Er möchte die Logik der Phrasierung und die verborgene Bedeutung hinter der Musik wiederfinden.

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Reinhard Goebel: „Ich vermisse die Geige nicht.“ (2/2)
»Wir als Künstler müssen erst mal bieten, dann erst können wir die Hand aufhalten …« reihnard Goebel © Bachfest Leipzig/Gert Mothes

Es war im Jahr 1973, als der junge Barockgeiger Reinhard Goebel mit einigen Kommilitonen sein Ensemble Musica Antiqua Köln gründete — um damit bereits nach wenigen Jahren enorme Erfolge zu feiern, durch Länder und Kontinente zu touren und so ziemlich jeden Preis abzuräumen, der in der Barockszene zu haben war; und das zu großen Teilen mit bis dahin gänzlich unbekanntem Repertoire. Nach 33 Jahren Musica Antiqua wandte sich der Geiger 2006 dann als Dirigent neuen Aufgaben zu: (modernen) Symphonieorchestern, denen er nunmehr einen Zugang zum frühen Repertoire vermittelt. Hier erzählt er von seinen Eindrücken der Alte Musik-Szene heute, von dem, was wir wissen — und vor allem von dem, was wir immer noch nicht wissen. Und davon, was mit modernen Orchestern geht oder nicht geht. 

Was können Sie heute mit modernen Orchestern machen, was mit Barockinstrumenten nicht möglich ist — und vice versa? 

Angel

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