Wälder, Hansestädte und königliche Theater

NORD- UND OSTEUROPA 

→Von den Palästen Stockholms bis zu den slowenischen Abteien, von den Ufern der Ostsee bis zu den skandinavischen Königstheatern – die Alte Musik zeichnet eine sommerliche Route durch Nord- und Osteuropa. Barockopern und Renaissance-Polyphonie, intime Festivals und große internationale Veranstaltungen lassen hier Kulturerbe, Spiritualität und Kreativität in einen Dialog treten, inmitten von Landschaften, die lange Zeit am Rande der großen musikalischen Landkarten lagen.

NORD- UND OSTEUROPA 
Allaert van Everdingen (1621–1675), "Nordische Landschaft mit einer Burg auf einem Hügel", 1650. © Musée des Beaux-Arts de Strasbourg

Die 10 Festivals werden in der Reihenfolge ihrer Eröffnung von Juni bis September vorgestellt. Die nachstehende Übersicht führt sie auf und bietet direkten Zugriff auf die einzelnen Veranstaltungsbeschreibungen, mit Terminen, Orten, Künstlern und den wichtigsten Höhepunkten. Einen schönen musikalischen Sommer! 

NORDEUROPA

3. Juni–7. Juni – Festival in Stockholm

Stockholm Early Music Festival (Schweden)

© Jürgen Howaldt

Ein Vierteljahrhundert

Vom 3. bis 7. Juni 2026

Das Stockholm Early Music Festival (SEMF) feiert 2026 vom 3. bis 7. Juni sein 25-jähriges Jubiläum. Als größtes Festival für Alte Musik in den nordischen Ländern findet es in mittelalterlichen Kirchen und historischen Sälen der Gamla Stan, der Stockholmer Altstadt, statt und bietet Abendkonzerte, Mittagsrezitale, Vorträge und Meisterkurse. Das von Peter Pontvik gegründete Festival empfängt seit mehr als zwanzig Jahren die großen Namen der internationalen Szene: Jordi Savall, Les Arts Florissants, Philippe Jaroussky, das Freiburger Barockorchester oder Ton Koopman. Die Ausgabe 2026 vereint unter anderem die europäischen Ensembles The Sixteen, Cappella Neapolitana und Opera Omnia sowie das französische Ensemble Il Caravaggio. Zu den angekündigten Höhepunkten zählt zudem die Welturaufführung des Singspiels „Bacchi Tempel“ von Carl Michael Bellman (1740–1795), einer bedeutenden Persönlichkeit der schwedischen Kultur des 18. Jahrhunderts. Das Herzstück des Festivals bleibt die Deutsche Kirche (Tyska kyrkan), ein gotisches Juwel in Gamla Stan, dessen intime Atmosphäre wesentlich zur Identität des SEMF beiträgt.

13. Juni–20. Juni – Stenbroens Barocktage

Stenbroens Barokdage (Kopenhagen, Dänemark)

© Stenbroens Barokdage

Begegnungen und gemeinsames Fest

Vom 13. bis 20. Juni 2026

Mitte Juni findet in Kopenhagen die 5. Ausgabe des Festivals „Stenbroens Barokdage“ statt. Das Festival, das im Herzen der „Brokvarterer“ – den beliebten und kreativen Vierteln der dänischen Hauptstadt – stattfindet, steht für einen zutiefst urbanen, geselligen und zugänglichen Zugang zur Alten Musik. Für diese Jubiläumsausgabe ist das britische Vokalensemble I Fagiolini unter der Leitung von Robert Hollingworth angekündigt – mit seinem Programm „We’re Not Dead Yet„, das dem vierzigjährigen Bestehen des Ensembles gewidmet ist und Renaissance-Polyphonie, britischen Humor und stimmliche Virtuosität vereint. Ebenfalls auf dem Programm stehen das portugiesische Quarto Tom Ensemble und das dänische Vokalkollektiv Cantus Avium Copenhagen. Das Publikum kann zudem einen musikalischen Spaziergang durch das Viertel Nørrebro mit dem Høxbro Duo erleben: Der Flötist und Spezialist für nordische Traditionen Poul Høxbro präsentiert gemeinsam mit seiner Tochter Silene Høxbro Melodien aus alten dänischen Sammlungen. In diesem Geist der Offenheit verbindet Stenbroens Barokdage Alte Musik mit Erlebnissen vor Ort: Konzerte für Kinder, Meisterkurse, festliche Abende, Weinverkostungen und Begegnungen mit den Künstlern tragen zur einzigartigen Identität des Festivals bei. Stenbroens Barokdage verkörpert heute eine neue nordische Art, Alte Musik zu verstehen: weniger akademisch, dafür sozialer, wobei der Barock wieder zu einer Kunst der Begegnung und des gemeinsamen Feierns wird.

23. Juli–26. Juli – Haapsalu-Festival

Haapsalu Early Music Festival (Estland)

Die Kathedrale von Haapsalu © Visit-Estonia

Zwischen Ostsee und Hanse

Vom 23. bis 26. Juli 2026

Das Haapsalu Early Music Festival wurde 1994 in der kleinen Küstenstadt Haapsalu an der Westküste von Estland gegründet und zählt zu den bedeutendsten nordischen Festivals für Alte Musik. Zwischen den mittelalterlichen Mauern der Kathedrale von Haapsalu und der Intimität der St.-Johannes-Kirche pflegt das Festival seit über dreißig Jahren eine gelehrte Identität – vor der Kulisse der Ostsee und des hanseatischen Erbes. Die von Studio Vocale organisierte Ausgabe 2026 steht ganz im Zeichen einer europäischen Öffnung: mit dem niederländischen Ensemble Cappella Pratensis in Jacob Obrechts monumentaler „Missa Maria Zart„, dem britischen Tenor Guy Cutting, begleitet vom Ensemble Floridante, dem Duo aus André Lislevand (Viola da Gamba) und Jadran Duncumb (Theorbe, Barocklaute, Gitarre) sowie dem schottischen Joshua-Chor. Das Programm rückt zudem die junge Generation in den Vordergrund – durch das Projekt „Ancient Music – Young Players“ – und bleibt damit der pädagogischen Ausrichtung des Festivals treu.

30. Juli–16. August – Festival von Kretinga

Kretinga International Early Music Festival (Samogitien, Litauen)

Die Franziskanerkirche von Kretinga © Canto fiorito / Kretinga International Early Music Festival

Eine einzigartige Akustik

Vom 30. Juli bis 16. August 2026

Die 10. Ausgabe des Kretinga International Early Music Festival findet vom 30. Juli bis 16. August 2026 in der Franziskanerkirche von Kretinga in Litauen statt. Unter der Leitung des argentinischen Flötisten und Kornettisten Rodrigo Calveyra und der Mezzosopranistin Renata Dubinskaitė widmet sich das Festival vor allem den Klängen der Renaissance und des Barock – in einer einzigartigen Akustik, in der eine der ältesten Orgeln Litauens erklingt. Zu den Höhepunkten zählen das venezianische Programm des Ensembles Les Cornets Noirs, eine Cavalli-Hommage von Canto Fiorito sowie das Recital der Sopranistin Ana Quintans, das der portugiesischen, französischen und italienischen Musik des 17. Jahrhunderts gewidmet ist. Auch der Geiger Rodolfo Richter, der Organist Massimiliano Raschietti und der Gambist Fahmi Alqhai mit seinem Ensemble Accademia del Piacere gehören zu den wichtigsten Gästen der Ausgabe 2026. Zwischen italienischen Einflüssen, iberischem Erbe und einer Neuinterpretation Bachs für Gambenensemble bekräftigt Kretinga eine ambitionierte künstlerische Identität am Schnittpunkt europäischer Traditionen. In dieser kleinen Stadt im Nordwesten Litauens lädt das Festival so zum Eintauchen in die Welt der Alten Musik ein – in einer Atmosphäre, die zugleich intim, international und traditionsbewusst ist. Mit der schönen Besonderheit, dass alle Konzerte kostenlos sind!

1. August – 20. August – Schloss-Theater Drottningholm

Drottningholms Slottsteater (Stockholm, Schweden)

© Drottningholms Slottsteater Schweden

Eine Bühne und Maschinen aus dem 18.Jahrhundert

Vom 1.bis 20. August 2026

Nur wenige Kilometer von Stockholm entfernt liegt das Drottningholm-Schlosstheater, einer der legendären Schauplätze der europäischen Barockoper. Das im 18. Jahrhundert erbaute Hoftheater, das auf wundersame Weise mit seiner ursprünglichen Bühnenmaschinerie erhalten ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, veranstaltet jeden Sommer eine Opernsaison, die ganz dem barocken und klassischen Repertoire auf historischen Instrumenten gewidmet ist. Die Saison 2026 des Drottningholms Slottsteater steht im Zeichen des großen italienischen Barocks: mit einer Neuproduktion von Claudio Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“, die vom 1. bis 15. August 2026 aufgeführt wird. Die musikalische Leitung übernimmt Francesco Corti, der derzeitige Musikdirektor des Theaters und eine der führenden Persönlichkeiten der neuen europäischen Barockgeneration. Die Inszenierung liegt in den Händen des französischen Regisseurs Benjamin Lazar, der besonders für seine Arbeit an historischen Theaterästhetiken, Kerzenbeleuchtung und der Wiederentdeckung barocker Bühnenpraktiken bekannt ist. Aufgeführt wird unter den historischen Bedingungen, für die die Institution international berühmt ist: noch manuell bediente Originalmaschinerie, vom 18. Jahrhundert inspirierte gemalte Kulissen und die intakte Akustik des 1766 erbauten Königstheaters. Mehrere Vorträge und Konzerte rund um die Musik des 17. Jahrhunderts begleiten die „Poppea“-Inszenierung. Ebenfalls hervorzuheben: das Boston Early Music Festival Orchestra unter der Leitung von Paul O’Dette mit einem Monteverdi-Programm am 17. und 18. August sowie zwei Konzerte des Orchesters des Drottningholm-Theaters unter Francesco Corti – Monteverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ am 14. August und Stradellas Oratorium „San Giovanni Battista“ am 22. und 23. August. Drottningholm ist heute weit mehr als ein Festival – es ist ein wahres lebendiges Laboratorium der europäischen Barockoper. In diesem Theater, das seit der Zeit Gustavs III. nahezu unverändert geblieben ist, entdeckt der Zuschauer nicht nur die Alte Musik, sondern auch, wie sie im Zeitalter der Aufklärung physisch und visuell wahrgenommen wurde.

7. August–13. August – BRQ-Festival in Vantaa

BRQ Vantaa Festival (Helsinki, Finnland)

© BRQ Vantaa Festival

„Krieg und Liebe“

Vom 7. bis 13. August 2026

Das BRQ Vantaa Festival findet in der Stadt Vantaa nördlich von Helsinki statt und hat sich in rund fünfzehn Jahren als Finnlands wichtigstes Festival für Alte Musik und Barockmusik etabliert. Die Ausgabe 2026 wird vom 7. bis 13. August an mehreren symbolträchtigen Orten der Region ausgerichtet, darunter die mittelalterliche St.-Laurentius-Kirche in Vantaa und die moderne Kirche in Tikkurila, deren kontrastreiche Akustik zu den Markenzeichen des Festivals gehört. Das Thema des Jahres  2026, „Krieg und Liebe„, durchzieht die gesamte Festivalwoche  mit Musik, Erzählungen und Stimmungen. Zu den internationalen Gästen zählen der Cembalist und Sänger Elam Rotem aus Basel sowie der dänische Solobassist Jakob Bloch Jespersen, die gemeinsam mit führenden finnischen Spezialisten für Alte Musik auftreten, darunter das Finnische Barockorchester. Das Duo Medieval entführt die Zuhörer in meditative mittelalterliche Klanglandschaften, während das Ensemble Nylandia das Publikum in den Mittelpunkt der Hochzeitsfeierlichkeiten einlädt. Daneben präsentiert das Festival ein literarisch-musikalisches Porträt über Pietari Brahe, und die für die ganze Familie geeigneten Don-Quijote-Konzerte finden überall in Vantaa statt. Laura Kolbe und Anssi Mattila führen das Publikum in die Konzerte ein, und die beliebten geführten Rundgänge werden fortgesetzt. In den Programmen trifft Alte Musik zudem auf Volksmusik und Jazz.

OSTEUROPA

16. Juli–5. August – Prager Sommerfestspiele

Summer Festivities of Early Music (Prag, Tschechische Republik)

© Sommerfestspiele für Alte Musik 2026

In den Palästen und Gärten von Prag

Vom 16. Juli bis 5. August 2026

Als bedeutendstes Festival für Alte Musik in der Tschechischen Republik pflegen die Sommerfestspiele für Alte Musik eine immersive Ästhetik, die Musik, Theater und Barocktanz miteinander verbindet. Unter der Leitung von Jana Semerádová und dem Collegium Marianum verbinden die Programme Musik, Tanz und szenische Inszenierungen in den Palästen und Gärten Prags: Lobkowicz-Palast, St.-Simon-und-St.-Judas-Kirche, Strahov-Kloster, Schloss Troja. In diesem Jahr stehen auf dem Programm: der Bassbariton Andreas Wolf und das Collegium Marianum; Stile Antico mit „Die Verehrung der Heiligen in der Polyphonie der Renaissance“; „Orfeo und Euridice“ von Scherzi Musicali und Nicolas Achten; Miriam Hontana und ihr Ensemble OBNI mit „Objeto Barroco No Identificado“; sowie das Konzert „Metamorfosi“. Ein Dialog der Stimmen zwischen Orient und Okzident mit Lucile Boulanger (Gambe), Waed Bouhassoun (Oud und Gesang), Kiya Tabassian (Setâr und Gesang), Vojtěch Semerád (Violine und Gesang), Lambert Colson (Flöte und Zink) sowie ein Programm, das dem goldenen Zeitalter der englischen Gambenensembles gewidmet ist, mit Vittorio Ghielmi.

7. August–21. August – Seviqc Brežice

Seviqc Brežice (Slovénie)

© Slowenische Zentrale für Tourismus

Musik und slowenisches Kulturerbe

Vom 7. bis 21. August 2026

Seit über vierzig Jahren hat sich das Festival Seviqc Brežice als eines der wichtigsten Ereignisse für Alte Musik in Mitteleuropa etabliert. Sein Name Seviqc – „SEmper VIva Quam Creata“, also „immer lebendig, wie es geschaffen wurde“ – verweist auf seine Ausrichtung. Das Programm folgt den historischen Interpretationspraktiken und findet ausschließlich an Stätten des slowenischen Kulturerbes statt. Heute ist das Festival vor allem in Celje und an mehreren historischen Orten des Landes angesiedelt. Die Ausgabe 2026, vom 7. bis 21. August, vereint unter anderem das Schweizer Ensemble The Pleasure Garden, das slowenische Ensemble OperArija, die spanischen Ensembles Qvinta Essençia und Bach Collegium Barcelona, das britische Duo Jiménez Stegmann, den portugiesischen Cembalisten Tiago Matias, das serbische Ensemble Musica Antiqua Neoplantensis sowie das Savaria Baroque Orchestra aus Ungarn. Seviqc legt Wert auf intime Formate und den direkten Austausch mit den Künstlern, wobei vor jedem Konzert Begegnungen stattfinden. Zudem bekräftigt das Festival seine grenzüberschreitende Ausrichtung, indem es die musikalischen Traditionen Mitteleuropas, des Mittelmeerraums und des Balkans in einen Dialog bringt.

31. August–18. September – Festival von Korkyra

Korkyra Baroque Festival (Dalmatien, Kroatien)

Die Insel Korčula © EKORNA

Auf der Insel Korčula

Vom 31. August bis 18. September 2026

Auf der dalmatinischen Insel Korčula in Kroatien hat sich das Korkyra Baroque Festival seit seiner Gründung 2012 als eines der wichtigsten Ereignisse für Alte Musik an der Adria etabliert. Es verbindet musikalische Exzellenz mit einem außergewöhnlichen historischen Rahmen: Kirchen, Kreuzgänge, Paläste, Plätze und versteckte Innenhöfe von Korčula und der Halbinsel Pelješac werden jeden Sommer zu Freiluftbühnen für das Barockrepertoire. Seit 2015 liegt die künstlerische Leitung in den Händen der Geigerin Laura Vadjon, die auch das Croatian Baroque Ensemble leitet, das Residenzensemble des Festivals. Die Ausgabe 2026 führt diese zugleich mediterrane wie internationale Identität mit rund zehn thematischen Programmen fort, die kroatische Künstler und Gäste aus England, Italien, Spanien, Belgien, Schottland und Finnland zusammenbringen. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem der britische Cembalist Julian Perkins, der österreichische Oboist Andreas Helm, das italienische Ensemble I Bassifondi unter der Leitung von Simone Vallerotonda, das Ensemble Concerto Scirocco sowie mehrere kroatische Sänger, darunter Marin Čargo, Josipa Bilić und Lucija Ercegovac. Geprägt wird die Ausgabe 2026 zudem von der Präsentation eines neuen kroatischen Cembalos mit zwei Manualen, gebaut in den Werkstätten Pavlinić & Depolo.

3. September–13. September – Wratislavia Cantans

Wratislavia Cantans
(Niederschlesien, Polen)

Der Große Saal des Nationalen Musikforums in Breslau © National Forum of Music

Pilgerreise durch das Leben

Vom 3. bis 13. September 2026

Das 1966 gegründete große Vokalfestival Wratislavia Cantans ist nach wie vor eine tragende Säule des Musiklebens in Mitteleuropa. Es zeichnet sich durch seine groß angelegten Chorwerke aus, die oft in den Kirchen Schlesiens und im Nationalen Musikforum aufgeführt werden. Zu den Künstlern, die 2026 auf dem Programm stehen, gehören Giovanni Antonini und Paul McCreesh, zwei ehemalige künstlerische Leiter des Festivals. Gemeinsam mit dem Gabrieli Consort & Players präsentierte Paul McCreesh 1997 beim 32. Wratislavia Cantans das Werk „A Venetian Coronation 1595„. Giovanni Antonini wird mit Il Giardino Armonico beim Konzert „Sì dolce è ‚l tormento“ eine über dreißig Jahre alte Aufnahme neu interpretieren. In beiden Fällen handelt es sich, so der derzeitige Festivalleiter Andrzej Kosendiak, zugleich um eine Pilgerreise durch das Leben, das Leitmotiv des Festivals 2026, in Anlehnung an den Schriftsteller Joseph Conrad. Ebenfalls dabei sind Ottavio Dantone und die Accademia Bizantina mit einer konzertanten Fassung von „Dido und Aeneas“ sowie Tomasz Dobrzański und Ars Cantus mit Motetten und Balladen von Guillaume de Machaut.