Beim Leipziger Bachfest geht die Kantaten-Hitparade weiter.
Das Bachfest setzt die Präsentation seiner „Hitparade” der Kantaten fort, die durch eine Abstimmung von Bach-Liebhabern aus aller Welt ermittelt wurde. Die Kantaten BWV 34 bis 37, die auf Platz 42 der Top 50 stehen, wurden vor einer vollbesetzten Thomaskirche von Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent aufgeführt.
Mit Grace Davidson, Alex Potter, Guy Cutting, Johannes Kammler, Philippe Herreweghe und das Collegium Vocale Gent.

Das Ensemble Correspondances zur Eröffnung der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci
Sébastien Daucé und sein Ensemble Correspondances ließen zur Eröffnung der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci einige Höhepunkte der Pariser Musikgeschichte Revue passieren – von der Zeit des Sonnenkönigs bis zur Aufklärung. Auf dem Programm standen Auszüge aus dem „Ballet royal de la nuit“, das ursprünglich vom damals 17-jährigen Ludwig XIV. getanzt wurde, sowie Stücke aus Cavallis „Ercole amante“, André Campras „L’Europe galante“ und Rameaus „Anacréon“. Dadurch wurde eine Verbindung zwischen den Repertoires von Versailles und Potsdam-Sanssouci hergestellt.
Mit Caroline Weynants, Blandine de Sansal, Bastien Rimondi, Étienne Bazola, Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances.

Eine „Idylle“ beim Festival de Paris / Saint-Denis
Beim Festival de Paris / Saint-Denis präsentierten die Mezzosopranistin Lea Desandre und der Lautenist Thomas Dunford ihr Programm „Idylle“, das französischen Liebesliedern aus drei Jahrhunderten gewidmet war und durch Lauten-Soli unterbrochen wurde. Von Marc-Antoine Charpentier über Offenbach und Barbara bis hin zu Claude Debussy spannt das Programm einen Bogen über die Tradition des französischen Chansons durch die Epochen.
Mit Léa Desandre und Thomas Dunford.

Cappella Mediterranea und „Die Marienvesper“ in Mantua
In Mantua, der Geburtsstadt von Claudio Monteverdi, eröffneten Leonardo García Alarcón, die Cappella Mediterranea und der Kammerchor von Namur die 43. Ausgabe des Monteverdi-Festivals in der Kirche Sant’Agostino mit „Die Marienvesper“, einem beeindruckenden Werk, das den strahlenden Charakter Monteverdis offenbart.
Mit Miriam Allan, Mariana Flores, Leandro Marziotte, Nicholas Scott, Mathias Vidal, Salvo Vitale, Andreas Wolf, Thibaut Lenaerts und das Chœur de chambre de Namur, Leonardo García-Alarcón und das Ensemble Cappella Mediterranea.

Der Händel-Preis 2026 wurde in Halle an René Jacobs verliehen
Der Dirigent und ehemalige Countertenor René Jacobs erhielt den Händel-Preis der Stadt Halle, der im Namen der Stiftung Händel-Haus von Judith Marquardt, der Kulturdezernentin der sächsischen Stadt, in Anwesenheit des Festivaldirektors Florian Amort überreicht wurde. Die Auszeichnung würdigt „ein außergewöhnliches Werk“ und dessen Einfluss auf die moderne Rezeption Händels. Seit den 1980er Jahren hat Jacobs die Interpretation der Opern und Oratorien des Komponisten – von „Giulio Cesare“ bis „Theodora“ – neu belebt, indem er historische Genauigkeit mit dramatischem Gespür verband. Die Preisverleihung fand im Anschluss an das Galakonzert statt, bei dem er das Kammerorchester Basel in „Aci, Galatea e Polifemo“ dirigierte.
Mit Judith Marquardt, Florian Amort und René Jacobs.



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